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Problem Statement Map

Ein Problem Statement beschreibt die zu lösende Aufgabenstellung. Es definiert, welches Problem konkret zu lösen ist, wer von dem Problem und dessen Lösung betroffen ist, welche Randbedingungen dabei zu berücksichtigen sind und wie sich eine Lösung des Problems auswirken soll. 

Ablauf

Typischerweise werden Problem Statements als "Satz" formuliert. Für einen Workshop eignet sich diese Form weniger. Daher arbeiten wir mit Karten.

Die einzelnen Karten für die Titel werden hingelegt.

Es werden nun von links nach rechts Detailkarten hinzugefügt. Dabei werden nach und nach folgende Fragen beantwortet:

  • Wer ist von einem Problem betroffen (Kunde / Nutzer)?
  • Was ist das Problem (Probleme)?
  • Wie könnte es gelöst werden (Lösungsansätze)?
  • Wie würde sich eine Lösung auswirken (Metriken)?
  • Welche Randbedingungen sind bei der Lösung des Problems zu berücksichtigen?

Mögliche weitere Fragen könnten sein:

  • Wer ist davon sonst noch betroffen (Stakeholder)?
  • Welche Risiken könnten eine Lösung erschweren oder gar verhindern?

Anmerkungen

Es kann sich als sinnvoll erweisen, zusätzlich zum Problem Statement eine Produktvision in Form von Feature Listen, Nutzungsszenarien oder auch Lösungsskizzen zu erarbeiten. 

Eine erweiterte Form der Definition von Metriken stellt das Metriken-Board dar. Es kann anstelle der Spalte "Metriken" definiert werden.

Im Verlauf des Projektes untersucht das Team, ob die Annahmen, die im Problem Statement getroffen wurden, richtig waren. Gibt es falsche Annahmen, ist eine Anpassung des Problem Statements notwendig  - wir sprechen von einem Reframing des Problem Statements