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User Journey

Ein User Journey beschreibt visuell ein Szenario. Es beschreibt wie der Nutzer mit dem System interagiert, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Ein User Journey zeigt Schritt für Schritt die einzelnen Interaktionen eines Keypath-Szenarios. Im Gegensatz zu einem Storyboard werden im User Journey hauptsächlich die Screens des neuen Systems gezeigt und weniger der Kontext, in dem die Interaktion stattfindet. User Journeys werden verwendet um aus einem groben Konzept ein Interaktionsdesign zu entwickeln.

Vorgehen

Das Team wählt Keypath-Szenarien aus. Es teilt jeweils ein Keypath-Szenario einem Team von zwei Workshop-Teilnehmern zu.

Die Teams beginnen ihr Keypath-Szenario grob zu skizzieren. Dazu zeichnen sie die einzelnen Screens nur klein und schematisch. Idealerweise versuchen sie mehrere Varianten umzusetzen.

Die Teams stellen sich gegenseitig ihre User Journeys vor. Feedback wird gesammelt.

Die Teams ziehen sich wieder zurück und beginnen ihre User Journeys zu verfeinern und detaillieren.

Die Teams stellen sich gegenseitig die User Journeys erneut vor.,

Anmerkungen

Skizzieren funktioniert gut in Zweierteams. Dazu hat sich folgende Regel bewährt: Eine Person zeichnet aktiv (der Konzepter). Die andere Person nimmt eine beobachtende, etwas distanziertere Haltung ein (der Reviewer). Der Konzepter führt das Sketching. Er sollte laut denken und seine Gedankengänge jeweils äußern. Das hinter den Zeichenstrichen des Konzepters stehende Rationale wird so für den Reviewer nachvollziehbar. Der Reviewer hat Zeit, zu überlegen, Ideen einzubringen und kritische Fragen zu stellen. 

In einem komplexeren System gibt es oft zentrale Screens, die detailliert ausgearbeitet werden sollten. In diesem Fall spricht man von Keyscreens.