Domain Model Map

Manchmal ist das Fachgebiet, in dem Du Dich bewegst, richtig komplex und trotz der Szenarien haben Du und das Team weiter viele offene Fragen. Um die Domäne genauer zu verstehen, kannst Du von besonders anspruchsvollen Bereichen eine Domain Model Map erstellen. Sie modelliert das Fachgebiet.

Mit einer Domain Model Map kann das Domänenmodell, also die Objekte des Geschäftsfeldes, ihre Attribute, die Verknüpfungen sowie die dazugehörenden Methoden und Regeln gemeinsam in einem Workshop mit Hilfe von Karten definiert werden.

Ablauf

Eine Domain Model Map erlaubt die Beschreibung eines Domänenmodells mit Karten. Im obigen Beispiel wurde das Objekt "Leistungseintrag" modelliert. Der dargestellte Leistungseintrag (also ein Eintrag in einer Zeiterfassung) beinhaltet verschiedene Attribute (wie eine Startzeit und eine Endzeit) sowie eine Beschreibung und ist einem Projekt zugeordnet. Zudem hat er eine Verknüpfung zu einem Mitarbeiter, der die Leistung erbracht hat.

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In einem ersten Schritt werden die zentralen Domänenobjekte identifiziert, die weiter beschrieben werden sollen. In der Regel wird ein Team nicht alle Domänenobjekte beschreiben. Es wählt besonders komplexe und zentrale Objekte aus.

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Die Titelkarten werden hinzugefügt. Das Team beginnt, zuerst nach Attributen und Verknüpfungen zu anderen Objekten zu suchen.

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Nun werden die jeweiligen Funktionen identifiziert und es wird überlegt, zu welchen Zuständen diese Funktionen führen.

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Schlussendlich werden die Businessregeln, die eingehalten werden müssen, zusammengetragen.

Anmerkungen

Eine Domain Model Map lässt sich sowohl für die IST-Situation als auch für die SOLL-Lösung erarbeiten. In der Regel wird sie sich nicht stark unterscheiden.

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