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Post-its und Maps

Warum sind eigentlich Post-its so hilfreich für Workshops? Und wie können wir mit Hilfe von Post-its auch komplexere Ergebnisse erarbeiten?

Stell Dir doch bitte für einen kurzen Moment vor, Du möchtest in einem Workshop gemeinsam mit den Teilnehmern einen Ablauf dokumentieren. Wie willst Du vorgehen?

Du könntest mit Post-its arbeiten: Post-its können zugefügt, verschoben, umgeschrieben oder auch wieder entfernt werden. Du kannst den Ablauf laufend erweitern oder bei Bedarf ändern.

Abbildung: Eine Ablaufdoumentation mit Post-its

Die Teilnehmer können die Post-its individuell vorbereiten und  später an die Wand hängt. Damit steigt die Chance, dass sich alle Teilnehmer aktiv einbringen.

Wenn wir die Post-its nach Unterkategorien ordnen und Titel vorgeben, sprechen wir von Post-it-Maps. Mit Hilfe von Maps lassen sich beispielsweise auch ganze Abläufe darstellten.

Bevor Du mit einem Workshop startest, solltest Du wissen, wie Du das Ergebnis dokumentierst. Am einfachsten gibst Du die Struktur des Ergebnisses vor und erarbeitest dann die Inhalte in der Gruppe.

Vorgehen

Stell Dir vor, du möchtest ein neues Projekt durchführen. Bevor Du mit dem Projekt startest, möchtest mit dem Projektteam klären, für wen welches Problem gelöst werden soll, wie man einen Erfolg messen kann und welche Randbedingungen dabei zu berücksichtigen sind.

1

Du überlegst Dir, wie Du das Ergebnis mit Post-its festhalten könntest. Dazu erarbeitest Du eine Struktur mit Kategorien.

2

Die Gruppe beginnt, die Inhalte in die Struktur einzufügen. Eine Map entsteht.

Anmerkung

Maps kannst Du für unterschiedlichste Ergebnisse gestalten. Du überlegst Dir einfach, wie Du das Ergebnis in Aspekte unterteilen kannst und sammelst in der Gruppe Karten zu den einzelnen Aspekten. Schon hast Du Deine eigene Map gebaut.