Post-its und Maps

Bevor wir loslegen und viele Methoden vorstellen, möchten wir Dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die in jedem Workshop hilfreich sind.

Sobald Du Dich mit unseren Workshop-Methoden beschäftigst, wirst Du feststellen: Wir arbeiten ständig mit Post-its und Maps. Das hat seine Gründe. Die Ergebnisse, die wir im Team earbeiten, sind wie eine Knetmasse. Sie werden laufend verändert. Dabei erweisen sich Post-its als nützlich.

Lass uns das kurz an einem Beispiel erläutern: Stell Dir doch bitte für einen kurzen Moment vor, Du möchtest in einem Workshop gemeinsam mit den Teilnehmern einen Ablauf dokumentieren. Wie willst Du vorgehen?

Genau! Du weißt natürlich, worauf wir hinaus wollen. Du könntest mit Post-its arbeiten: Post-its können zugefügt, verschoben, umgeschrieben oder auch wieder entfernt werden. Du kannst den Ablauf laufend erweitern oder bei Bedarf ändern.

Abbildung: Eine Ablaufdokumentation mit Post-its

Die Teilnehmer können die Post-its individuell vorbereiten und  später an die Wand hängen. Damit steigt die Chance, dass sich alle Teilnehmer aktiv einbringen.

Wenn wir die Post-its nach Unterkategorien ordnen und Titel vorgeben, sprechen wir von Post-it-Maps. Mit Hilfe von Maps lassen sich beispielsweise auch ganze Abläufe darstellten.

Bevor Du mit einem Workshop startest, solltest Du wissen, wie Du das Ergebnis dokumentierst. Am einfachsten gibst Du die Struktur des Ergebnisses vor und erarbeitest dann die Inhalte in der Gruppe.

Vorgehen

Stell Dir vor, Du möchtest ein neues Projekt durchführen. Bevor Du mit dem Projekt startest, möchtest Du mit dem Projektteam klären, für wen welches Problem gelöst werden soll, wie man einen Erfolg messen kann und welche Randbedingungen dabei zu berücksichtigen sind.

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Du überlegst Dir, wie Du das Ergebnis mit Post-its festhalten könntest. Dazu erarbeitest Du eine Struktur mit Kategorien.

2

Die Gruppe beginnt, die Inhalte in die Struktur einzufügen. Eine Map entsteht.

Anmerkung

Maps kannst Du für unterschiedlichste Ergebnisse gestalten. Du überlegst Dir einfach, wie Du das Ergebnis in Aspekte unterteilen kannst und sammelst in der Gruppe Karten zu den einzelnen Aspekten. Schon hast Du Deine eigene Map gebaut.